Therapiekosten

Die Therapiekosten sind abhängig vom individuellen Aufwand der Impfstoffherstellung, vom jeweiligen Behandlungsumfang und vom Verlauf der Erkrankung. Welche Maßnahmen für einen Patienten infrage kommen, wird in einer Tumor-Konferenz vom Ärzteteam erörtert. Die Behandlungsoptionen und die jeweils damit verbundenen Kosten werden mit dem Patienten besprochen.
Die Höhe der Kosten ist bedingt durch den enormen personellen und technischen Aufwand: für jeden einzelnen Patienten wird unter strenger Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gemäß dem Arzneimittelgesetzt (AMG) ein individuelles Medikament hergestellt.
Da die Therapie bei jedem Patienten individuell ist, variieren die Kosten z. T. erheblich. Aus der Erfahrung können wir folgende Gebühren zur Orientierung angeben:
• für die vor der Behandlung erforderlichen Laboruntersuchungen zwischen € 3.500 und € 5.000.
• für einen IO-VAC® Impfzyklus zwischen € 23.000 und € 28.000 (Bei einer Behandlung sind mindestens zwei Impfzyklen notwendig.)
• für eine fünftägige Behandlungseinheit zur Einleitung des immunogenen Zelltods (z. B. als begleitende Behandlung während der Chemotherapie oder als Erhaltungstherapie nach Durchführung der IO-VAC® Impfzyklen) zwischen € 6.000 und € 11.000.
In diesen Beträgen sind etwaige Zusatzkosten für individuelle Medikamente (Infusionen) nicht enthalten. Der Patient verpflichtet sich zur Übernahme der Behandlungskosten, unabhängig von einer Erstattung durch Versicherungen.
Die Kosten für Diagnostik und Therapie können eventuell von den Privaten Krankenversicherungen (in Abhängigkeit vom abgeschlossenen Vertrag), Beihilfestellen und Berufsgenossenschaften erstattet werden. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen ist die Immuntherapie nicht enthalten. Allerdings können unter bestimmten Umständen auf Antrag die Kosten in Einzelfallentscheidungen übernommen werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

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