Glioblastoma Awareness Day: Neue Perspektiven bei der Behandlung von GBM

Der dritte Mittwoch im Juli steht im Zeichen des Glioblastoma Awareness Day. Der Aktionstag macht auf das Glioblastom – auch Glioblastoma multiforme oder kurz GBM genannt – aufmerksam. Dabei handelt es sich um einen seltenen, besonders aggressiven Hirntumor.

Der Awareness Day wurde in den USA ins Leben gerufen, nachdem der US-Senator John McCain im Jahr 2018 an einem Glioblastom verstorben war. Seitdem nutzen Patientenorganisationen und Stiftungen diesen Tag, um die Öffentlichkeit stärker für die Erkrankung und die Situation der Betroffenen zu sensibilisieren.

Gleichzeitig soll der Aktionstag dazu beitragen, die Forschung zum Glioblastom voranzubringen und die Entwicklung neuer Behandlungsansätze zu fördern. Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl an Erkrankungsfällen sind die therapeutischen Möglichkeiten weniger weit entwickelt als bei vielen anderen Krebsarten. Für die Betroffenen ist die Diagnose besonders schwerwiegend: Das Glioblastom ist mit einer ungünstigen Prognose verbunden, kann auch Kinder betreffen und spricht als komplexe, dynamische Tumorerkrankung häufig nur begrenzt auf die Standardtherapie an.

Am IOZK werden regelmäßig Patientinnen und Patienten mit einem Glioblastom behandelt. Die Individualisierte Multimodale Immuntherapie kann dabei eine zusätzliche therapeutische Möglichkeit darstellen und wird bei dieser Diagnose wiederholt eingesetzt.

Die im Rahmen der Behandlung gewonnenen Erfahrungen wurden auch wissenschaftlich ausgewertet. Daraus sind retrospektive Studien entstanden, die sich mit den Behandlungsergebnissen und der Wirksamkeit des therapeutischen Ansatzes befassen.

Weitere wissenschaftliche Arbeiten des IOZK zum Glioblastom finden Sie hier: Zur Publikationsliste des IOZK