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Aus dem Blut des Patienten isoliert man eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die Monozyten und entwickelt daraus im Labor die Informationszellen. Sie werden einem Cocktail verschiedener Wachstumsfaktoren ausgesetzt, die bewirken, dass sich aus den Monozyten im Verlauf von 5 bis 7 Tagen dendritische Zellen entwickeln. Diese Zellen können nun mit verschiedenen Antigenen beladen werden, z.B. mit Tumorzellen, Bakterien oder mit Viren in abgetöteter Form.

Nachdem diese entsprechend beladenen dendritischen Zellen dem Patienten wieder injiziert wurden, wandern sie in die Lymphzentralen. Durch den dort erfolgenden Informationsaustausch können die Lymphozyten aktiviert werden, welche die Tumorzellen dann als fremd erkennen und bekämpfen. Es wird also eine aktive Information und Leistung für den Patienten generiert, mit dem Ziel, eine Verlangsamung des Tumorwachstums zu erreichen, bis zum möglichen Stillstand – und im Idealfall sogar dessen Rückbildung.

Natürlich werden die Zellpräparate auf absolute Reinheit getestet und erst nach einer genauen molekularbiologischen Analyse dem Patienten wieder injiziert. Es erfolgt zunächst eine zweimalige Immunisierung in einem vierwöchigen Abstand. Anschließend wird durch Elispot der Erfolg der Impfung kontrolliert und bei Bedarf eine Auffrischungsimpfung vorgenommen.
Die Gewinnung von Dendriten aus Monozyten ist klinisch sehr aufwendig und bedarf eines Speziallabors der obersten Qualitätsklasse, deshalb ist dieser Prozess auch mit höheren Kosten verbunden.

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