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Die Aufarbeitung der Tumorzellen für die Impfung
Per Express wird uns ein Teil des operativ entfernten Tumors in einer Nährlösung zugesandt, um die Zellen am Leben zu erhalten, sodass ihre Kultivierung und Vermehrung im Labor gewährleistet ist. Entsprechendes Verpackungsmaterial mit Informationen für den Operateur werden auf Anforderung von unserem Labor zur Verfügung gestellt. Ein Teil der Tumorprobe davon dient als Rückstellprobe, die eingefroren wird. Die verbleibenden Tumorzellen werden nach einem besonderen Verfahren aufbereitet, damit genügend Zellmaterial für die weiteren Schritte vorhanden ist. Diese Vermehrung dauert meist mehrere Wochen. Sobald genügend Tumorzellen vorhanden sind, werden sie mit dem Newcastle Disease Virus infiziert. Die Infektion verändert die Zellen, so dass sie auf der Zelloberfläche Gefahrensignale ("Danger Signals") ausbilden. Diese unterscheiden für das Immunsystem die Tumorzellen von den gesunden Zellen und aktivieren das Immunsystem. Sie ermöglichen eine effektive Immunantwort gegen die Tumorzellen. Die Art und Beschaffenheit dieser Tumorantigene ist von zentraler Bedeutung, denn mit ihnen werden im Verlauf der Immuntherapie die dendritischen Zellen beladen. Der Prozess im Labor ist aufwändig und zeitintensiv, die Herstellung kann einige Wochen in Anspruch nehmen. |
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